FeedDomstadtil (böhm. Domasov)
GeschichteBrockhaus 1882

Domstadtil (böhm. Domasov), Städtchen im nördl. Teile von Mähren, Bezirkshauptmannschaft Sternberg, an der Linie Olmütz-Troppau der Mährisch-Schlesischen Centralbahn, mit (1880) 1068 E. deutscher Zunge, die neben der Feldwirtschaft sich mit Weberei befassen. Bei D. erbeuteten im Sieben: jährigen Kriege die Generale Laudon und Siskovié 29. Juni 1758 einen großen Proviant⸗ und Munitionszug der Preußen, der für die Olmütz belagernden Truppen bestimmt war. Infolge dessen gab Friedrich II. die Belagerung der Festung auf.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 456Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 6

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Geschichte 6