FeedChristian III.
GeschichteBrockhaus 1882

Christian III., König von Dänemark und Norwegen, folgte 1533 seinem Vater Friedrich I., mußte aber einen mehrjährigen Kampf um den Thron, die sog. «Grafenfehders (nach dem Führer der Gegenpartei, dem Grafen Christoph von Oldenburg, genannt) bestehen. Erst 1536 waren seine Gegner, darunter namentlich auch der lübecker Bürgermeister Wullenwever, niedergeworfen. Damit war der Einfluß der Hansa auf Dänemark für immer beseitigt. Unter C. wurde die Reformation in Dänemark und Norwegen eingeführt. Letzteres verlor seine Selbständigkeit und blieb seitdem (bis 1814) eine Provinz der dän. Monarchie. Im J. 1544 teilte C. Schleswig mit seinen beiden Brüdern, 1548 wurde er vom Kaiser Karl V. mit Holstein nebst Dithmarschen belehnt. C. starb 1. Jan. 1559.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 357Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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