FeedDransfeld
ErdkundeBrockhaus 1882

Dransfeld, Stadt in der preuß. Provinz Han-1 nover, Landdrostei Hildesheim, Kreis Göttingen, 15 kmim WSW. von Göttingen, an der Linie Hannover-Kassel der Preußischen Staatsbahn, welche hier die tet, zähtt (ls zwischen Leine und Weser überschreitet, zů lt (1880) 1433 E. In der roman⸗ —— Umgebung bieten die Basaltkuppen des Hohenhagens, Dransberges und Sesebühels pracht⸗⸗ volle Fernsichten. Am Hohenhagen, 507 m über dem Meere, ist ein bedeutender Basaltsteinbruch am elagen ein umfangreiches und mächtiges Mergellager. Drdp., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürdrappo), eigentlich überhaupt ein derber, fester Stoff, jetzt meist ein solcher von tuchartigem, auch geköpertem Gewebe. So bezeichnet Drap d' Abbeville ein leichtes franz. Tuch, das ursprünglich in der Stadt Abbeville erzeugt wurde; Drap d'or und D +. d'argent broschierte Seidenstoffe, deren Muster (Blumen u. s. w.) aus Gold-, resp. aus Silberfäden besteht; Drap de Berri einen zweiseitigen, vierbindigen Köper, ein Köpertuch (nach dem ehemaligen Herzogtum Berri so genannt), das wanerdic fest gewalkt und daher sehr stark und wasserdicht ist; Drap de soie einen lederartig starken Seidenstoff von drei⸗, vier⸗ oder fünfbindigem Köper; Drap de dames Damentuch, ein leichtes, feines Halbtuch, meist von schwarzer Farbe.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 532Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 7

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6