Drehstuhl (frz. tour d'horloger, tour àl'archet; engl. turn-bench), eine für die feinsten Metallarbeiten namentlich der Uhrmacher und Mechaniker unentbehrliche, im Prinzip der Drehbank (s. d.) ähnliche Vorrichtung, die gewöhnlich kein eigenes Gestell besitzt, sondern in den Schraubstock eingespannt oder mittels kleiner Füße auf dem Werktisch befestigt wird. Je nach der Konstruktion werden Stiften- und Dockendrehstühle unterschieden.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 541Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei