Corbières, Gebirgs-Massiv in den franz. Departements der Aude und der Ostpyrenäen. Vor der Annexion Roussillons trennten die C. Spanien und Frankreich, und 150 Jahre lang, im 16. und 17. Jahrh., waren sie der Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen beiden Staaten. Sie lösen sich bei dem 687 m hohen Col de St.⸗Louis von den Pyrenäen ab, auf der Grenze zwischen der Aude und den ans Reeit sind zerrissen, steil, felsig, sehend kahl, aus Kreide und übergangsschiefer bestehend, von Schluchten durchschnitten, die im allgemeinen 400 m Tiefe haben. Die C. zerfallen in mehrere Gruppen: Bugarach, Monts de Capronne, Plateau de St.⸗Paul, Monts de Tauch, Monts d'Alaric, die letztern oberhalb von Capendu, auf der Linie Bordeaux-Cette, zwischen Carcassonne und Narbonne. Der höchste Gipfel ist der Puy de der Baul 1231 mhoch, zwischen dem Sals und der Boulzane, nahe beim Col de St.⸗Louis.