Duplessis (Jos. Sifrede), franz. Porträtmaler, geb. 6. April 1725 zu Carpentras, erhielt seine künstlerische Ausbildung von Imbert, einem Mönche. * J. 1745 ging er nach Rom und trat in das telier des P. Subleyras. Sehr bald zeichnete er sich in der Historien⸗ und Porträtmalerei sowie auch in der Landschaft aus. Nach vier Jahren kehrte er nach Frankreich zurück. Er starb 1. April 1802 als Konservator des Museums von Versailles. Seine Porträts zeichnen sich durch Leichtigkeit und Zierlichkeit aus; viele der merkwürdigsten Notabilitäten, die damals in Paris verweilten, wie Bossuet, Franklin, Gluck, Marmontel, Necker u. s. w., sind von ihm gemalt worden.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 654Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei