Duran (Charles Auguste Emile, genannt Carolus), franz. Maler, geb. 4. Juli 1837 zu Lille, wo er auch unter Souchon den ersten Unterricht im Zeichnen erhielt. Später kam er nach Paris und hielt sich 1861—66 in Italien auf, wo er seine Gemälde: Abendgebet und die Ermordete vollendete. Nachdem er ein Jahr in Spanien zugebracht hatte, widmete er sich zu Paris hauptsächlich der Porträtmalerei, daneben auch dem Genrebild. Unter seinen Porträts sind hervorzuheben: Emile de Girardin, Doré, Gräfin Vandal (1879); von andern Gemälden: am Meeresufer in Trouville, im Thau, Blumenmädchen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 660Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei