FeedEggink (Joh. Lebrecht)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Eggink (Joh. Lebrecht), eigentlich Knigge, Rurland. Wart geb. 26. Nov. 1787 zu Pewicken in urland, war anfangs Stubenmaler, studierte dann 1811 in Dorpat Geschichte, ging aber 1812 ganz zur Malerei über und widmete sich zu Dresden, Berlin, Wien, München und Rom hauptsächlich der Historienmalerei. Nach 11 Jahren kehrte er zurück, wurde 1833 Akademiker und malte für die petersburger Eremitage das kühn, lebendig und voller Phantasie aufgefaßte Olgemälde: Religionswahl des Zaren Wladimir. Vom J. 1837 bis 1858 lebte E. als Zeichenlehrer in Mitau, war ein überaus ug. 1867. Sein reicher Kunstnachlaß befindet sich gegenwärtig im Museum zu Mitau.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 776Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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