FeedAmberger (Christoph)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Amberger (Christoph), einer der bedeutendsten deutschen Vorträtmaler des 16. Jahrh., geb. um 1490 in Amberg, Ulm oder Nürnberg, gehört der Augsburger Schule an und starb wahrfcheinlich 1563. Vielleicht durch H. Burgkmair oder den alten Holbein gebildet, r Wei er sich später, namentlich im Porträt, der Weise des jüngern Holbein, hatte aber außerdem auch ital. Einflüsse in seinen Stil aufgenommen. Sein Ruf wurde begründet 1532 durch ein Porträt Karls V.; drei 2a . später war er in ⸗ 1543 porträtierte er Konrad Peutinger in Augsburg und Sebastian Münster. Der Dom und die St. Annakirche in Augsburg besitzen charakteristisch komponierte und kräftig kolorierte Altarbilder A.s von 1554 und 1560, die Galerien von München, Wien, Berlin, Florenz und Siena verschiedene Porträts. Auch zeichnete er sich in der Facadenmalerei aus. mberley, Viscount, s. Russell (John, raf). mbert, Hauptstadt eines Arrondissements im franz. Depart. Puy-de-Döme, im fruchtharen und reichbewässerten Thale der nordwärts in den Allier fließenden Dore gelegen, an einem Bache, welcher eine Menge Papiermühlen bewegt. Die Stadt hat mit ihren engen, krummen Straßen ein finteres Ansehen und zählt (1876) 3882 (Gemeinde 7789) E. Die außen unvollendete St. Johanneskirche ganz aus Granit gebaut und hat einen sehr hohen Glockenturm. Der Ort liefert den besten Käse der Auvergne und ist Sitz einer Industrie in Papier, Band, Nadeln, Segeltuch und eines lebhaften Handels mit Kamelots, Beuteltuch u. s. w. ie Brüderschaft der Papierarbeiter stammt aus dem 15. Jahrh. In der Nähe von A. sind die kalten Mineralquellen von Talaru. Auibi .. . (vom lat. ambo, beide) entspricht als Vorsilbe dem deutschen beid ..., beider.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 527Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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