Eierland heißt der dem Landbau bestimmte nördlichste Teil der nordholländischen, im übrigen der Schafweide bestimmten Insel Texel; es ist dieser Teil bis 1629 eine besondere Insel gewesen, seitdem aber durch einen Deich mit Texel verbunden worden. Zahllose Möwen und von Norwegen kommende Seevögel umschwärmen diese Spitze, und die zahlreichen der von ihnen dort niedergelegten Eier werden gesammelt und nach Amsterdam verhandelt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 812Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei