Eilers (Gerd), preuß. Pädagog und Staatsmann, geb. 31. Jan. 1788 zu Grabstede in Oldenburg, besuchte das Gymnasium zu Jever und studierte 1810—12 zu Heidelberg und 1812—13 zu Göttingen Theologie. Hierauf wurde er Lehrer an der Hauptschule in Bremen, 1819 Direktor des Gymnasiums in Kreuznach, 1833 Schul⸗ und Rezierungsrat in Koblenz und 1841 Rat im preuß. ultusministerium. Hier galt er bald als die rechte Hand des Ministers Eichhorn und wurde mit diesem 1848 entlassen. Er gründete hierauf eine Erziehungsanstalt zu Freyimfelde bei Halle, die er 1857 aufgab, und starb 4. Mai 1863 zu Saarbrücken. E. schrieb ein wertvolles Memoirenwerk: Meine Wanderung durchs Lebeno (6 Bde., Lpz. 1856—61), außerdem Zur Beurteilung des Ministeriums Eichhorno (Berl. 1849) und „Betrachtungen und Urteile Asters über die polit., kirchlichen und pädagogischen Parteibewegungen unsers Jahrhundertso (2 Bde., Saarbr. 1858 -59).