Ela, König des israel. Nordreichs, welcher 928 v. Chr. seinem Vater Baesa folgte, aber schon im zweiten Jahre feiner Regierung bei einem Trinkgelage einer Verschwörung seines Kriegsobersten Simri zum Opfer siel. Eläa (das griech. Wort für „Olbaumo und „Olivev) war der Name verschiedener altgriech. Städte, unter denen das äolische E. die einzige einigermaßen bedeutende war. Dieselbe lag an der Westküste Kleinasiens, ungefähr drei Viertelstunden östlich von der Mündung des Flusses Kaikos, am innersten Winkel einer durch die mucht Harmatus im N. und Hydra im S. umschloffenen Bucht, welche danach Elaitische Meerbusen genannt wurde, und diente der Stadt Pergamus (I. d.) als Hafenplatz.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 931Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei