Elmsfeuer, Eliasfeuer oder Castor und Pollur sind elektrische Lichtbüschel (s. Elektricität und Elektrische Lichterscheinungen), welche sich manchmal an ualen besonders spitzigen Körpern, z. B. an den Masten der Schiffe und zu Lande an den Spitzen der Kirchtürme und den Giebelspitzen, sowie an den Spitzen der Blitzableiter Dife Gebäude, bei starker Gewitterluft zeigen. Diese elektrischen Lichtbüschel rhren von ausströmender Clektricität her, welche durch eine von elektrischen Wolken ausgehende elektrische Verteilung influenziert worden ist. Da im Winter die Wolken niedriger liegen, also eine solche Verteilung leichter eintreten kann, so erscheint das E. im Winter den 59 als im Sommer. Ein solches Leuchten an den Spitzen der Mastbäume der Schiffe * die griech. Mythe in die Sage von Castor und Pollux verwebt, und noch gegenwärtig gilt das Leuchten der Mastbäume den Schiffern als ein Zeichen, daß sie vom Sturm nichts zu befürchten hätten.