Emine, Hémine lital. Emina), früheres Getreidemaß in Frankreich, süheung und mehrern schweiz. Kantonen, seit Einführung des franz. metrischen Systems außer übung gekommen, noch jetzt aber ein allgemeines solches in der Schweiz. In Frankreich war die E. von sehr verschiedener Größe, zwischen 476,07 1 (in Maxilly-sur-Saöne) und 201 (Nizza); in Marseille, wo sie ein Viertel der Charge (Last) war, enthielt sie demnach bei Weizen 40 1, bei Hafer 60 J. Das piemont. E. (Emina), ½ des Sacco, war = 23,0056 1 1159,6s alte pariser Kubikzoll. Die jetzige schweiz. E. oder Immi ist 6 des schweiz. Viertels oder Sesters (des Quarteron oder Boisseau) = 40 schweiz. anerhis oder 1½ 1 + 75,61806 pariser Kubikzoll; früher (bis Ende 1822) war im Kanton Waadt die Ermine oder Mine ½% des Quarteron oder Viertels und enthielt 50 waadtländer Kubikzoll (den jetzigen schweiz. Kubikzollen gleich) oder ½½e Kubikfuß „351 68,05679 pariser Kubikzoll oder 710 bendr schweiz. Emines oder Immi; im Kanton Neuenburg war sonst die C. — alle Früchte außer Hafer =768 pariser Kubikzoll-15,234 l, für Hafer aber um ½4 größer, also 800 pariser Kubikzoll-15,860 I. In der Schweiz ist der deutsche Name für das E. Immi: in Italien entspricht dieser Bezeichnung das Wort Mina (. d.); in Frankreich kam ehemals in gleichem Sinne der Name Mine (s. d.) vor. — E. hieß auch ein ehemaliges Olmaß in Montpellier, ½ der Charge (Last), von 940 pariser Kubikzoll =18,65 1 und ein älteres großes Feldmaß in mehrern franz. Orten und örtlich auiun tnapp 5/ und reichlich 8½ nhalt schwankend. weilen Könige und Kaiser (jedoch nicht so häufig als Excellenz) und auch die Bischöfe führten, wurde, als letztere das Prädikat Reverenz erhielten, eigentümlicher Titel der Kardinäle, die bis dahin illustrissimi und reverendissimi genannt worden waren. Durch eine ausdrückliche Bestimmung Papst Urbans VIII. von 1630 ward derselbe aber nicht nur diesen, sondern auch den ran Kurfürsten und dem Großmeister des Johanniterordens verliehen.