FeedEresburg
ReligionBrockhaus 1882

Eresburg, Grenzburg der Sachsen im Südwesten ihres Landes, an der Diemel, heute Stadtberge, wurde von Karl d. Gr. 772 gleich auf seinem ersten Zuge erobert, auf welchem er auch das nördlich davon gelegene Heiligtum des Kriegsgottes Ziu, die Irminsul, zerstörte. Von den Sachsen 774 zerstört, wurde E. 775 von Karl wieder aufgebaut und befestigt; Papst Leo III. weihte hier 799 die Kirche des heil. Petrus, in welcher 938 Ottos d. Gr. aufrührerischer Bruder Thankmar, der sich in E. verteidigte, von Ottos Mannen erschlagen wurde.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 278Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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