Erregbarkeit (Irritabilität), die Fähigkeit der tierischen und pflanzlichen Gewebe, auf äußere Reize durch eine selbständige Verrichtung zu reggieren. Am ausgesprochensten findet sich die E. beim Muskel⸗ und Nervengewebe, bei welchem unter normalen Verhältnissen jedwebe Reizung eine Bewegung oder Empfindung auslöst. Die übrigen Gewebe haben keine eigenartige E., indem sie durch äußere Einflüsse wohl in ihrem Ernährungszustande, nicht aber in ihren Funktionen verändert werden. Conversations-Lexikon. 13. Aufl. VI.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 321Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei