FeedErxleben (Joh. Christian)
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Erxleben (Joh. Christian), 50 22. Juni 1744 u Quedlinburg als Sohn von Dorothea Christine E., geborene Leporin (geb. 13. Nov. 1715 in Quedlinburg, gest. 13. Juni 1762), der ersten Frau in Deutschland, welche die mediz. Doktorwürde erlangte. E. studierte in Göttingen zuerst Medizin, dann aber ausschließlich Naturwissens chaften und wurde 1771 außerord., 1775 ord. Professor der Physik in Göttingen. Er starb daselbst 19. Aug. 1777. E. schrieb: «Anfangsgründe der Naturgeschichtes (Gött. 1768; neue Aufl. 1791), Anfangsgründe der Naturlehren (Gött. 1772, 6. Aufl. 1794), „Physik.⸗chymische Abhandlungen» (Lpz. 1776), «Systema regni animaliso (Lpz. 1776). Erheina (grch. Erykine) ist ein Beiname der Venus (Aphrodite), der dieser Göttin auch als alleiniger Name gegeben wurde. Sie führte ihn von dem Tempel auf dem Berge Eryr (s. d.). Bei den Römern fand der Kultus der C. solchen Eingang daß ihr auch in Rom 216 v. Chr. ein Tempel auf dem Kapitol und 181 v. Chr. ein zweiter vor dem Collinischen Thor auf dem Quirinal geweiht wurde.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 330Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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