Erze von solcher M Krober Tie lagern auch noch allerorten unten in großer Tiefe in den Gängen. In der Nähe der Erdoberfläche aber, wo die mit Sauerstoff beladenen Tagewasser sich bewegen, wo die atmosphärische Feuchtigkeit wirkt, da finden 1 x iene Erze auf chem. Wege in wasserhaltige Metallsalze umgewandelt und von dem ursprünglich auch dort vorhandenen Schwefel⸗ oder Arsenmetall ist oft wenig mehr zu finden. Da treten dem Bergmann die zahlreichen schwefelsauren, arsensauren, phosphorsauren, kohlensauren Salze des Kupfers, Bleies, Eisens, auch Sauerstoffverbindungen der Metalle entgegen, schöne Mineralien, oft von zierlicher Krystallisation und hübscher Färbung. Die Tiefe, bis zu welcher eine solche chem. Veränderung des Ganginhalts von oben herabreicht, ist oft nicht unbedeutend, beträgt manchmal 60 —130 m, und erst unterhalb dieser Region trifft man dann auf das alte ursprüngliche Schwefelmetall. Mit diesen Vorgängen steht auch der sog. Eiserne Hut in Verbindung. So nennt man in Deutschland das Ausgehende oder die allerobersten Teile vieler reicher E., weil durch die chem. Zersetzung der meist ziemlich viel Eisen enthaltenden Schwefelmetalle und des Eisenspats daneben viel Eisenoryd und Eisenocker gebildet wurde, dessen rostfarbene Substanz die ganze Gangmasse durchzieht und intensiv braun färbt. Da nun dieser Eiserne Hut die Anwesenheit von eisenhaltigen Schwefelmetallen und von Eisenspat voraussetzt, und diese häufig mit Silber⸗ oder 7½½ oder Gold verbunden sind, so kann er für den Schürfer ein willkommener Anhaltspunkt und ein Verkündiger unterirdischer reicher Erzmittel sein; daher die alte Bergmannsregel: Es thut kein Gang so gut, er hat denn einen eisernen Hut.» Dasselbe Oberflächengebilde heißt in Cornwall der Gossan, in Mexiko Pacos und Colorados, in Südamerika Negrillos. In einigen Gegenden, z. B. in Cornwall, hat es sich gezeigt, daß die parallelen Gänge auch gleiche