Erzlagerstätten nennt man lokale, zur Gewinnung geeignete Anhäufungen irgend welcher Erzarten (s. Erz) in irgend einer Form, auch in dem Falle, daß dieselben außer den Erzen andere, nicht metallische Mineralsubstanzen 1 Der Form nach pflegt man die E. einzuteilen in die regelmäßigen, wozu die Lager und Gänge gehören, und in die unregelmäßigen, wozu die Stöcke, Nester und sog. Imprägnationen gerechnet werden. Wenn auch diese Formen vielfach sehr typisch und normal ausgebildet vorkommen, so sind sie doch keineswegs immer scharf gegenseitig abgegrenzt, indem sie hen, Gestalt nach gewissermaßen ineinander übergehen, sodaß dann die Hen wesenn nicht immer leicht fällt. Manche E. bestehen wesentlich nur aus einer Erzart, z. B. nur aus Brauneisenstein, oder aus Eisenspat, oder Magneteisen; andere dagegen, und zwar die meisten, enthalten mehrere oder zahlreiche U1 miteinander, sowie mit vielen nicht metallischen Mineralien (den sog. Gangarten oder Lagerarten) verbunden, z. B. Bleiglanz, Kupferkies, Arsenkies Quarz, Flußspat, Kalkspat, Schwerspat. Auf der Tafel: Erzlagerstätten, Fig. 1, sind zunächst die verschiedenen Formen und Arten des Vorkommens der E. übersichtlich und schematisch im Profil vereinigt.