FeedEsla
ErdkundeBrockhaus 1882

Esla, ein 250 km langer rechtsseitiger Nebenfluß des Duero in den span. Provinzen Leon und Zamora, auf der dwedl. R von Leon, welche er in vorwiegend südsüdwestl. Richtung durchfließt. Die E. entspringt auf dem Südabhange des Cantabrischen Gebirges, am Südfuße des Pico de Ventaniella und hat links folgende Nebenflüsse: Corcos (unterhalb Gradefes) und Céa (oberhalb Castro-Nnl del Campo), rechts: Curueßo (unterhalb ansilla de las Mulas), Bernesga (an welcher Leon liegt) mit Torio (links), Orbigo (links mit Luna, rechts mit Fuerto und Eria), Tera und Aliste (gegenüber von San-Pedro de la Nave). Nach Aufnahme der Tera tritt die E. in wilde, tief eingeschnittene Schluchten. Oberhalb der berühmten, alten Brücke von adem Et „welche hoch über den klaren und reißenden Strom hinüberführt, werden die Schluchten immer enger und tiefer und zwar bis zur . den Duero, welcher selbst sich durch malerische Schlünde windet. Die engl. Kompagnie, welche den Henareskanal ausgeführt hat, zieht jetzt einen Bewässerungskanal von der E. ab, um einige tausend Hektaren Landes fruchtbar zu machen. Zum Flußgebiet der E. gehört der Osten und die Mitte (etwa zwei Drittel) der Provinz Leon, und der Nordwesten (etwa die kleinere Hälfte) der Provinz Zamora. ö

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 358Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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