Esponton, auch Sponton genannt, hieß die von den Infanterieoffizieren im ganzen 18. Jahrh. etragene Halbpike. Die Waffe war 2—2½ m ang und am obern Ende mit einem 25 em langen, breiten und meist mit Gravierung u. s. w. verzierten Lanzeneisen bewehrt. Auch die Generale trugen als Chefs von Infanterieregimentern bei feierlichen Gelegenheiten, wenn sie ihre Truppe zu Fuß bei Vorbeimärschen, bei Einzügen u. s. w. führten, das E. Esprit, ein franz. Wort, für welches im Deutschen ein völlig sinnentsprechendes Wort fehlt, etwa soviel wie Geist, Scharfsinn, Witz, die blendende Geisteseigenschaft zu witzigen Einfällen und feinen Wendungen, welche einen charakteristischen Vorzug des franz. Volkscharakters bildet. Das deutsche Wort Schöngeist entspricht dem franz. Bel-esprit, welches ursprünglich (im 17. Jahrh.) nur in lobendem Sinne gebraucht wurde, später aber die Nebenbedeutung des überspannten und Trivialen erhielt.