Eugen I., ein Römer von Geburt, ward zu Lebzeiten des von Kaiser Konstans verbannten Martin I. 652 von Volk und Klerus Roms gewählt, aber erst 654 vom Kaiser anerkannt. Vergeblich bemühte er sich um Beilegung der monothelen chen Streitigkeiten, während er durch die Bestimmungen des Konzils von Toledo (655) die Ausbildung der Hierarchie wesentlich förderte. Er starb 1. Juni 657, ward unter die Heiligen erhoben und der 2. Juni zu seinem en .eim bestimmt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 413Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei