Fibich (3Zdenko), böhm. Komponist, geb. 11. Dez. 1850 zu Sbokic (Seborschitz) bei Kuttenberg, wurde in Prag, Wien, Leipzig, Paris und Mannheim (bei Vincenz Lachner) musikalisch gebildet, war 1874 in Rußland, erhielt 1875 die zweite Kapellmeisterstelle am prager Landestheater, 1878 die Leitung des Chors in der russ. Kirche daselbst. Unter den jüngern czech. Komponisten hat er sich bemerklich gemacht durch sog. symphonische sonten. Auartette uuß op. 6, Lenzo, op. 13), Symphonien, Quartette und Trios, sowie durch Lieder, Balladen, Chöre und verschiedene Opern, von denen mehrere in Prag zur Aufführung kamen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 777Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei