Fingate s. Find Mac Cumaill. digsten Grotten Europas an der Südwestseite der Insel Staffa (s. d.), nach Ossians Vater, dem mythischen Helden und caled. König Fingal, benannt. Sehr regelmäßig von der Natur gebildete und perspektivisch geordnete Basaltsäulen tragen das Gewölbe, dessen Dodennt einem riesigen Münster gleicht, während der Boden vom Meere bedeckt wird, das am Eingange der Grotte 5,6 m und am Ende etwa halb so tief ist. Die ganze Länge der Höhle ½ 69,2 m; die Breite ist an dem durch 6—12 m hohe Säulen gebildeten Eingange, welche einen 20 m hohen Bogen tragen, 16 m, am innern Ende 6 m, die Höhe in der Mitte 20 m, die der Seitenwände 11 m. Die eindringende Flut verursacht ein donnerartiges Getöse.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 817Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei