FeedForchtenau (ungar. Fraknéväralja)
ErdkundeBrockhaus 1882

Forchtenau (ungar. Fraknéväralja), Marktflecken im ungar. Komitat Odenburg an der Grenze gegen Niederösterreich, mit 1000 deutschen und kath. E. und einem Servitenkloster. Der Ort ist Eigentum der fürstl. Reiuicht Esterhäzy. Das Gebiet von F. ist gebirgig, steinicht und thonhaltig; Hauptprodukt bildet das Obst und die edle Kastanie. 36 Oeramnt . Stadt im württemb. Jagstkreise, Oberamt Oehringen, links am Kocher, mit 1102 evang. E., welche guten Weinbau, Rot⸗ und Weißgerberei, Wollspinnerei und Gipsbrechen betreiben. Dabei liegt eine Schloßruine. wird 1240 zuerst genannt und gehörte im 13. Jahrh. den Grafen von Düren (Walldürn), kam 1323 an Hohenlohe und wurde 1806 württembergisch.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 953Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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