Aufgebevorrichtung, k., frz. appareil-chargeur, m., engl. charging-apparatus (Hüttenw.). Nachdem der l Schachtofen (Hohofen) vollständig ausgeleert ist, werden i die Schichten von Erzmasse und Brennmaterial in gewissen Verhältnissen in den Ofen eingetragen. Dies geschieht entweder einfach mit Trögen in die offene Gicht des Ofens oder, um die sonst abziehenden Gase zum Vorwärmen der Gebläseluft zu benutzen, mittels einer Aufgebevorrichtung, wie aus vielen eine gut bewährte in Fig.277 dargestellt ist. A ist die Gichtöffnung des Hohofens, B ein Trichter, in welchen mittels Karren od. Hunden (s. d.) Erz und Brennmaterial eingetragen wird; Oeine bewegliche Glocke, die mit dem feststehenden Rohr Deinen Wasserod. Sandverschluß bildet u., nachdem der Trichter Bringsum gefüllt ist, emporgezogen wird. Eist das Abzugsrohr für die heißen Gase, die man von da in einen Winderhitzungsapparat (s. d.) leiten kann. Fist eine Klappe, um die Gase auch direkt ins Freie lassen zu können.