aufgehen, pass. Z., 1. frz. lever, bouffer, foisonner, engl. to swell, to rise, to inerease, auch ausgeben, gedeihen; so benennt man das Quellen des Kalkes beim Löschen; s. d. Art. Kalk und Anschwellung 2. — 2. Auf. gehen, n., ausgegrabener Bodenmassen, frz. koisonnement, m., engl. swell, auch Wachsen etc. nennt man die Vermehrung des Volumens gewachsener (d. h. seit Jahrhunderten an demselben Orte ungestört verbliebener) Erdschichten, welche ausgeschachtet und an anderer Stelle wieder abgelagert werden. Dieses A. ist bei verschiedenen Bodenarten verschieden groß, und hat man bei Erdbauten LBERG O Universitatsbibliothel besondere Aufmerksamkeit hierauf zu richten. Sie ist kein bleibende, sondern verschwindet im Laufe eines bis zweier Jahre durch das Zusammensetzen größtentheils wieder, und man schüttet deshalb z. B. Eisenbahn⸗ und Straßendämme je nach der Schüttungsmethode mehr od. weniger, durchschnittlich aber 10/ höher, als das Längenprofil derselben erfordert. Fy.] — 3. Das Sichöffnen einer Thüre, eines Fensters, z. B. die Thüre, das Fenster geht nach innen oder nach außen auf. Bei zweiflügeligen Fenstern bleibt der Mittelstab entw. stehen od. geht mit auf, dann ist in der Regel der aufgehende Stab, frz. faux meneau, m., engl. dead mullion, der rechte Höheschenkel des linken Fensterflügels.