Berg-Ebenholz, n. nennt man das ausgezeichnet schöne und dauerhafte Holz der Bauhinie (Bachinia echinata, „Vergeiche, f., Quercus robur, s. v. w. Winter⸗ oder „Steineiche; s. d. Art. Eiche. „Vergeimer, m., in Regensburg früher gebräuchliches rFlüssigkeitsmäß, hielt 68 Köpfe od. Kannen 136 Seidel. Bergeisen, u., 1. franz. pointerolle, f., engl. gad (in „Cornwall: gedn), picker (Bergb.), ein zugespitzter, verestählter eiserner Keil von 7—24 cm. Länge, welcher mit einem Oehr versehen ist, in welches ein Holzstiel von 20 bis „25cm. Länge gesteckt wird, s. Fig. 528; bei seiner Anwenedung wird mit einem Schlägel, Fig. 529, darauf geschlagen, um Steine damit roh zu bearbeiten. Wenn das Gestein sehr hart ist, so nutzt sich das Eisen sehr bald ab, deshalb muß der anfahrende Häuer einen Eisenriemen nebst 12 Eisen von verschiedenen Dimensionen haben. Je härter edie Gesteinsart, desto kürzer muß das Eisen sein. Die „Schlägel (Fäustel) haben einen kurzen Helm und wiegen etwa 2 kg. — 2.(Steinbr.) auch Schießeisen gen. Hammer „zum Treiben der Bergbohrer. — 3. (Minirk.) s. v. w. Hammerspitzhaue. Bergeére, f. frz. 1. gepolsterter Armstuhl, dessen Lehne sehr schief liegt, auch wohl niedergeschlagen werden kann, daß er dann ein Bett bildet. — 2. Gartenbank.