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TechnikBau-Lexikon 1881

Bläueleisen, u., frz. ferrure f. de la bielle (Brgb.), 1. das am Bläuel 4 (s. d.) befindliche Eisenwerk. — 2. Zwei Eisenstangen, welche mit ihren spitzigen Enden in den Rundbaum der Hornhaspel geschlagen werden; am Kopf sind dieselben viereckig, in der Mitte aber rund; mit diesem Theil liegen sie in den Pfannen, an dem viereckigen Endtheil aber wird das Haspelhorn befestigt. Bläuelgewicht, n. (Bergb.), dasselbe ist als Gegengewicht gegen die Schwere des Bläuels (s. d. 4.) an demselben mittels eines Taues befestigt u. über eine Scheibe gezogen, um das Heben des Bläuels zu ermöglichen; wenn derselbe nämlich vom Triebrad niedergedrückt ist, hilft ihn das B., welches mit seiner Schwere i im m richtigen Verhaälmnis stehen muß, wieder heraufziehen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 401Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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