FeedBleistift
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Bleistift, m. Bleifeder, f., frz. crayon m. de mine, crayon noir, engl. lead-pencil, Plack-lead-pencil, ital. mattita, tocca lapis, span. lapicero. Der B. ist eins der unentbehrlichsten Zeichenmaterialien, und von seiner Güte hängt sehr oft Sauberkeit und Akkuratesse der Zeichnung ab. Wenn man eine Zeichnung in B. blos anlegt, um sie dann in Tusche mittels der Reißfeder auszuzeichnen, so wendet man in der Regel einen etwas weicheren B. an, doch darf derselbe auch zu diesem Behuf nicht zu weich sein, damit nicht beim Abreiben mit Gummi Schmutzflecken auf dem Papier zurückbleiben; auch muß man sich stets sehr hüten, an dem B. zu lecken, wegen des im Speichel enthaltenen Fettes. Will man eine Bleistiftszeichnung als solche belassen, so wendet man zu den Konturen harte Bee an, zu den Schatten aber weichere; auch kann man die Hauptmassen des Schattens mit Tusche oder Farbe unterlegen. Verschiedene Methoden,Bleistiftzeichnungen wenigstens ziemlich vor dem Verwischen zu behüten, s. Fixirung

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 413Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

In anderen Lexika 1

Alle Lexika nebeneinander →

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Handwerk & Gewerbe 6