Bleizug, m., I. Bleiwinde, k., frz. tire-plomb, m., engl. „glaziers vice, Werkzeug des Glasers zum Ziehen des „Fensterbleies. — 2. Auch wohl das Fensterblei (s.d.) selbst wird so genannt. YHleizugmacher, m., heißen die Altgesellen bei den „Glasern. to plend, a. v. the colours, engl. 1. gemischte Farben „anmachen, einmengen. — 2. Farben vertreiben. „Hlendarkade, f., Blendbogenstellung, k. frz. arcature f. „en orbe voiè, a. aveugle, a. simulée, a. borgne, a. feinte, fa. fausse, bouchée, engl. shallow-arcades, blank-arcades, dead arcature, Reihe von Blendbogen, d. h. schein⸗ „bare Bogenstellung. Die Bogen werden zwar wirklich gewölbt, aber die Schilde sind gleich von Anfang an vere mauert, so zwar, daß sie etwas gegen die Bogen u. Pfeiler oder Säulen zurückstehen; man mauert meist die Schilde „vor dem Anfang des Wölbens bis zur Bogenlinie auf, läßt aber ca. 2 cm. fehlen, trägt dann etwas Sand auf die Mauer schlägt denselben glatt u. fest u. benutzt ihn als atsbibliothek Heidelberg bogen zur blosen Belebung einer Fläche, obgleich sie, bes. im normannischen Stil, vielfach dazu benutzt worden sind. In diesem Fall werden oft die Bogen gar nicht wirklich gewölbt, und dann giebt man ihnen beliebige Form, die oft kaum in wirklichen freien Bogen ausführbar wäre. Beispiele in Fig. 615 und Fig. 616. Vgl. übr. d. Art. Schildbogen und Bogenfries.