Bürgersteig, m., franz. trottoir, m., engl. foot-pace, side-walk, auch Beischlag, Crottoir. So heißen in Städten die von der Straße durch eine Tagerinne (Gosse) getrennten Wege für Fußgänger. Um sie trocken u. vor dem Herüberfahren der Wagen gesichert zu halten, werden sie etwas höher gelegt als die Straße; sie werden gepflastert, jetzt jedoch zum größeren Theil mit Steinplatten, Asphalt, Fliesen u. dgl. belegt. Sie sind mindestens 1 m. und nicht wohl über 5 m. breit anzulegen. Man darf sie nicht zu hoch über die der Marienburg. Gosse legen (meist rechnet man 15 em. von der Gossensohle) und giebt ihnen einen geringen Fall vom Haus abwärts; Sandstein u. Asphalt laufen sich leicht aus; besser schon ist Battuta, noch besser Granit, Syenit, Porphyr, Fruchtschiefer oder hartgebrannte Thonfliesen.