FeedCentrifugalmaschine
TechnikBau-Lexikon 1881

Centrifugalmaschine, Centrifuge, Schlendermaschine; Maschine, um mittels der Wirkung der Centrifugalkraft Festes u. Flüssiges, oder Flüssigkeiten verschiedener Dichtigkeit re. von einanderzu trennen. Als Beispiel führen wir in Fig. 1087 die Centrifugaltrockeumaschine vor. An der stehenden Welle B sitzt die kupferne Trommel A& fest, deren Seitenwandungen durchlöchert sind oder auch aus Drahtgewebe bestehen; die Welle B ist mittels konischen Rädern u. der Triebwelle Oin Verbindung mit dem Motor. Die drei Zahnräderpäre verschiedenen Kalibers E,E.,E“ dienen zur Regelung der Geschwindigkeit, nebst den drei Riemenscheiben D,D/‚D“, während Eedie Leerlaufscheibe ist; KHK ist die Ausrückvorrichtung. Die C. dient in Färbereien, Bleichereien, Waschanstalten, Zuckerfabriken Stärkefabriken, Walkereien etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 30Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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