Centrifugalpendel, n. konisches Pendel, frz. pendule coniquè, engl. conical pendulum; erhält man, wenn man am obern Ende & eines vertikalen Stabes 40(Fig. 1088) einen Faden AM befestigt, an dem eine schwere Kugel M hängt, und diese durch Anstoß zu einer Kreisschwingung veranlaßt. — An einem solchen C. wird die Centripetalkraft gewissermaßen durch die Spannung des Fadens A M ersetzt. Der Winkel MAOe wird um so größer, je größer die Geschwindigkeit e der Kugel Mist. Also setzt sich die Centripetalkraft zusammen aus der Fadenspannung Mos und dem Gewicht MBG, der schwingenden Masse M; das Kraftparallelogramm MCODP giebt die Centripetalkraft P durch die Resultante Diagonale) MD. Setzt man nun A0 h, MOr, so folgt aus der Aehnlichkeit der Dreiecke MO und MDOC: 566 oder (s. d.) ein, so folgt: n also die mit der Geschwindigkeit veränderliche Höhe h = 13 oder