FeedCentrifugalpendel
TechnikBau-Lexikon 1881

Centrifugalpendel, n. konisches Pendel, frz. pendule coniquè, engl. conical pendulum; erhält man, wenn man am obern Ende & eines vertikalen Stabes 40(Fig. 1088) einen Faden AM befestigt, an dem eine schwere Kugel M hängt, und diese durch Anstoß zu einer Kreisschwingung veranlaßt. — An einem solchen C. wird die Centripetalkraft gewissermaßen durch die Spannung des Fadens A M ersetzt. Der Winkel MAOe wird um so größer, je größer die Geschwindigkeit e der Kugel Mist. Also setzt sich die Centripetalkraft zusammen aus der Fadenspannung Mos und dem Gewicht MBG, der schwingenden Masse M; das Kraftparallelogramm MCODP giebt die Centripetalkraft P durch die Resultante Diagonale) MD. Setzt man nun A0 h, MOr, so folgt aus der Aehnlichkeit der Dreiecke MO und MDOC: 566 oder (s. d.) ein, so folgt: n also die mit der Geschwindigkeit veränderliche Höhe h = 13 oder

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 30Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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