Cireuitus, m., lat., frz., circuit, m., pourtour, engl. Circuit, Umgang, auch Umfang, Umfassung, Umfriedigung. eircular, adj., engl., frz. eirculaire, kreisförmig; e. arch, c. head, der Halbkreisbogen, Rundbogen; C. peakarch, der geschneppfe Rundbogen. circular-arched moulding „engl., der Rundbogenfries; s. d. Art. arched und Fig. 240. Circular- ortification, s., engl., Kreisbefestigung. Circulargrundsäge, f., zum Abschneiden der Pfähle unter Wasser (s. d. Art. Grundfäge). Eine als zweckmäßig durch die Erfahrung erprobte C. stellen Fig. 1125 u. 1126 in Seiten-und Vorderansicht dar. Auf einer festen Bahn bewegt sich der Wagen A mittels Laufrollen; er dient wiederum als Bahn dem Schlitten a, dessen konische Laufräder Spurkränze haben; an diesem Schlitten hängt der lothrechte Pfosten b mit seinen Streben 06. An ihm sind die Oesen für eine schmiedeeiserne Welle befestigt, an deren Unterende die Säge 8SS sitzt. pp sind die Schildplatten der Kurbelstange, deren konisches Rad in das Triebrädchen der Sägewelle eingreift, an deren Oberende ein Schwungrad S sitzt. In fließendem Wasser wird die Säge stromaufwärts vom Fig. 1127. Pfahl aufgestellt und so durch den Strom selbst an denselben angedrückt; wo dies nicht angeht, oder in stehendem Wasser, dient hierzu das Zugtau t. Der Durchmesser des Sägeblattes SS muß mindestens dreimal so groß sein als der des abzuschneidenden Pfahles. Sind solche nicht zu erhalten, so kann man sich des in Fig. 1127 dargestellten Blattes bedienen, welches aber nicht ringsum gedreht, sondern hin und her bewegt wird. Die Vorrichtung hierzu besteht einfach in einem am Oberende der Welle angebrachten horizontalen Arm, der hin u. her geschoben wird. s.) Circularkirche, k., frz. église circulaire, engl. circular church, Rundkirche; s. Centralbau. Circularofen, m., für Ziegelbrenner; s. d. Art. Ziegelfabrikation. circulirender Dezimalbruch, m., s. v. w. periodischer Dezimalbruch; s. Dezimalbruch. Circulirofen, m.„ s. Ofen. Circumferenz, k., 50 v. w. Umfang (f. d.). Circumlitio, f., lat. „so hieß bei den Römern der künstliche Farbeton des Marmors, welchen man durch geschmolzenes punisches Wachs hervorbrachte. Circumvallatio, f., lat., Circumvallation, k., Benennung des bei Belagerungen früherer Zeitüblichen Verfahrens, gegen 3500 m. (12 000 Fuß) vom Platz entfernt eeine rings um selben aufgeworfene Verschanzungslinie anzulegen, welche, Front auswärts, die Angriffe eines etwa Belagerten deckte und von wo aus sie die Belagerungs arbeiten unternahmen. Umstehende Fig. 1128, die Be-d lagerung von Numantia unter Scipio noch den Beschreibungen gleichzeitiger Schriftsteller darstellend, giebt ein sehr deutliches Bild von beiden.