Créneau, m., frz., 1. engl. erenelle, erennel (alt kernel), offene Schießscharte für Kleingewehrfeuer, Zinnenlücke, daher eréneaux, pl., file de créneaux, battlement, dentelures, f. pl., eine Reihe solcher Schießscharten, also zugleich die Reihe der dazwischen stehenden Zinnen, engl. battlement, embattlement, embattailment, bateling, batelment, crenelles, kernels, ital. merli. Vergl. d. Art. Zinne, gezinnelt, Brüstung und Burg. — 2. Schauloch im Töpferofen. erénélé, crénellé, engl. crenulated, gezinnelt (s. d.). eréneler, v. a., frz., 1. auch eneréner, engl. to crenu⸗- late, to embattle, to kernel, zinneln, bezinnen, mit Schießscharten versehen. — 2. (Schmied.) auch eréper,‚ krausmachen, kräuseln, krausschmieden.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 77Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei