Dampferzeugung. Der Dampf wirkt entweder direkt, d. h. strömt unmittelbar in die zu kochenden Materien ein; dabei kann man sogar hölzerne Gefäße benutzen, bei welchen allerdings sehr wenig Wärme durch Ausstrahlung verloren geht, oder er wirkt indirekt, d. h. erhitzt die Außenwände des dann metallenen Kochgefäßes, welches in ein zweites etwas größeres Gefäß von geeigneter Stärke oder die Zellen des dazu bes. erbauten Dampfherdes dampfdicht eingesetzt ist. Auch hier kann man direkte Einwirkung erzielen, wenn man das Kochgefäß mit Siebboden versieht; dies ist natürlich blos beim Kochen trockener Gegenstände anwendbar u. es müssen da die Gefäße auch dampfdicht geschlossen sein. Das äußere Gefäß, resp. die Zelle, ist mit schlechten Wärmeleitern umgeben, ein Hahn läßt die Dämpfe in jedem beliebigem Mäß zu, ein zweiter Hahn entläßt beim Eintritt des Dampfes die Luft, ein dritter führt das gebildete Kondensationswasser in ein Refervoir, aus welchem es in fast kochendem Zustand zu weiterer Verwendung abgelassen werden kann. Größere Kessel sollen einen gut passenden Deckel haben, in welchen ein Rohr eingefügt ist, welches die aus den Speisen aufsteigenden