Dampfhüchen für gute Ventilation sowie dafür gesorgt sein, daß die feuchten Dämpfe nicht Decke, Wände etc. angreifen können. — 4. Dampfkochapparat für Speisen, wenn der Dampf im Gefäß selbst erzengt wird. Hier wird das Kochgefäß durch Feuer od.dgl. von unten erhitzt, erhält bei ½ seiner Höhe einen Siebboden, unter demselben Wasser und über demselben die zu kochenden Speisen, u. hat oben einen gut, aber nicht luftdicht schließenden Deckel. Die speziellen Formen und Einrichtungen sind ungemein verschieden; ihre Besprechung gehört aber nicht hierher, da das Ganze ein bewegliches Gefüß ist und mit dem Bau nichts zu thun hat.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 129Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei