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TechnikBau-Lexikon 1881

Dampfes zum Vorwärmen etc. 4 = 1½s bis 1½% „ Bei Trunkmaschinen oder unter Berücksichtigung der Kolbenstangen nehme man für De die Differenz der Quadrate der betreffenden Durchmesser. Den Quotient aus der Zahl der Pferdestärke, dividirt durch den Speisewasserverbrauch per Sekunde in Kg., nennt man das Güteverhältnis der D. — Die Arbeitsleistung einer D. ist abhängig von den Temperaturgrenzen, zwischen denen der Dampf zur Verwendung kommt. Istt. die Eintrittstemperatur des Dampfes, te die Endtemperatur, mit He der Dampf die Maschine verläßt, so gilt die Formel 3. 270 5 für den Bruchtheil der sog. Verdampfungswärme 6beie dem siedenden Wasser noch zugeführt werden muß, um Dampf zu bilden), welcher wirklich nutzbar wird; gewöhnlich 25 /8. — Theoretisch würde man also mit 1 Kg. Dampf per Sekunde 670 Pferdestärken liefern. Vergl. d. Art. Dampfarbeit. Höher als auf 550 Pferdekräfte wird man es wohl auch mit der besten Compoundmaschine nicht bringen können. C. Wasserverbrauch pro Kolbenschub. Bezeichnet D den Durchmesser des Dampfkolbens, E den Schub desselben, beides in m., ½ das Verhältnis des schädlichen Raumes zu dem vom Kolben beschriebenen Volumen, gewöhnlich ½, e den Füllungsgrad, d das s spezifische Volumen des Dampfes bei der Eintrittsspannung, dann ist die pro Kolbenschub verdampfte Wassermenge in kg. D. Die verdampfte Wastemenae pro Pferd u. Stunde erhält man: Aus dem d 10 n Qu. dem spezifischen Dampfvolumen u ergiebt sich das Speisewasserquantum W-OHpro Minute. Giebt man der Speisewasserpumpe solche Dimensionen, daß sie Zmal so viel Wasser liefert, als nöthig, so ist W=⸗ 3% und folglich das Produkt aus dem Querschnitt k, mal dem Schubes des Pumpenkolbens einer einfach wirkenden Pumpe bei ¾ Wirkungsgrad: ½ f.s. = 3 W, wobei ndie Anzahl der einfachen Kolbenf chübe pro Minute bedeutet. Im allgemeinen rechnet man pro Pferd u. Stunde 0,2 — 0,, Cbm. Speisewasser. E. Brennmaterial. Rechnet man auf 1 Pfd. Steinkohle7 Pfd. Dampf, so folgt das nöthige Kohle quantum für Qebm. Dampf: Erfahrungsmäßig giebt: 1 Pfd. Steinkohle im Mittel 6—7 Pfd. Dampf, „ Braunkohle und Torf 2—3½ „ „ Holz und Torf 3 Gewöhnlich rechnet man die Steintohlenmengepropfe und Stunde bei Maschinen ohne Expans. u. ohne Kondens. 10—13 Pf bei Maschinen mit Expans. u. ohne Kondens. 7—10 „ bei Maschinen mit Expans. u. mit Kondens. 4—7 „ F. Kondensation. Das hierzu nöthige kalte Was wobei t die erstrebte Temperatur des Gemenges, t. Temperatur des eingesprengten Wassers ist, also dere forderliche e der bei der die vom Kolben auf die Kurbelwelle übertragene Arbeit, die effektive D., mißt; s. d. betr. Art.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 133Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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