FeedDielenlager
BaukunstBau-Lexikon 1881

Dielenlager, n., 1. auch Lagerholz, frz. gite m. de Pplancher, engl. flooring-sleeper, Holz von 7— 13 cm. Stärke, welches auf Gerölle oder Schutt unter Fußböden zu Befestigung der Dielen gelegt wird. — 2. Auch Dielent träger genannt, frz.soliveau, engl. boardingajoist, raglin, bridgingajoist, s. Polsterholz. Dielennagel, m., frz. elou m. à planches, engl. planknail, s. v. w. Bretnagel, ganzer. Dielensüge, f., s. Bretsäge od. Spaltsäge. Dielung, f., frz. plancher, m., aire f. en planches, engl. boarded floor, planking, boarding, Fußboden aus Dielen. I. Arten: a) D. von ungehobelten Bretern, deren Kanten in der Füglade (s.d.) gerade gehobelt (gefügt) sind. b) D. von ungehobelten, aber mit Feder u. Nuth versehenen (gespündeten) Bretern; beide Arten benutzt man nur bei untergeordneten Räumen, z. B. bei Niederlagen, Böden u. dergl. c) D. von gehobelten u. blos gefügten Bretern. d) D. von gehobelten und gespündeten Bretern ist die in pielen Gegenden am häufigsten angewendete. e) D. mittels sogenannter Tafeln, s. d. Art. Diele 3., d. h. mit (gewöhnlich aus drei Bretern bestehenden) Flächen, welche an der hohen Kante dicht auf einander gefügt (s. d. Art. fügen), dann gewöhnlich mit Quark⸗(Käse⸗)Leim verbunden u. mit Keilen zusammengetrieben werden, worauf man sie, wenn

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 162Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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