Differenz, f., frz. dillérence, f., Resultat der Subtrattion zweier Größen, z. B. 2 — b. Die Zahl, die abgezogen wird, heißt Subtrahend (hier b); die Zahl, von der abgezogen wird (also a), heißt der Minnend. Auch einen endlichen Zuwachs einer veränderlich gedachten Größe, 3. B. X, nennt man D. und bezeichnet ihn dann durch x. Ist z. B. y =f(E) eine Funktion von X, so wird, wenn x um Ax wächst, auch yeine Veränderung erleiden, wenn man statt in ihm nun X x setzt; es ist dann F(CXEVVν —fCH). Je nach der Form der Funktion von y, welche allgemein angenommen wurde, nimmt auch andere Werthe an. Die Beziehungen zwischen u. M oder zwischen Zuwächsen von noch mehr Veränderlichen aufzusuchen, ist die Aufgabe der Differenzrechuung, die in enger Beziehung zur Differenzialrechnung steht.