FeedDifferenzialhaspel
TechnikBau-Lexikon 1881

Differenzialhaspel, m., auch Differenzialwinde, f., Gegengewinde, k., gen., frz. treuil m. différentiel, treuil de Chine, engl. ditferential-capstan, Chinese capstan; s. Haspel. In der Praxis findet die Vergrößerung oder Verkleinerung der Durchmesser von Wellen re. bald ihre Grenzen. Diesen Uebelständen begegnet die D. — Fig. 1401. Ein Theil der Welle ist hier stärker als der andere. Die Umlegung des Seils ergiebt sich aus der Figur. Soll die Last gehoben werden, so muß man in solcher Richtung drehen, daß das Seil sich auf den stärkeren Theil auf⸗, vom schwächeren abwindet. Die Kraft P des drehenden Arbeiters wirkt am Kurbelarm R, verrichtet also bei jeder Umdrehung die Arbeit P. 2. R. x (Produkt aus Kraft und Weg). Die Last hängt je zur Hälfte an einem Seilarm u. wird um den größeren Wellenumfang (2 r. ½) gehoben, zugleich aber auch um den kleineren Wellenumfang (2. r.. +) abgelassen; der verbleibende Hub beträgt also 22·. * — 2 7ra, was P. 2. sein muß, oder einfacher nach Streichung der gleichen Faktoren PR (11 —I.), also P 10

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 163Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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