Dock, n., pl. Docks (Wasserb.), frz. darse, f., engl. dock, Bassin zum Ausbessern der Schiffe, mit wasserdichten Bohlwänden od. Mauern umgeben u. mit Schleusen versehen, 1. Werftdock, Kumme, k., Trockendock, frz. bassin m. de constrüction, de radoub, engl. dry-dock, gravingdock; diefe dienen zum Bau u. zur Reparatur der Schiffe; sie haben daher innerlich ungefähr die Form eines Schiffes und an der Mitte des Bodens hin eine Abzugsschleuse. Den Boden, Dockboden, frz. plancher, engl. apron, legt man in Häfen mit Ebbe u. Flut einen Fuß höher als den Ebbestand u. führt nun das Schiff während der Flut ein, worauf es sich bei der Ebbe selbst aufs Trockene setzt; dann werden die Schleusen geschlossen und das Schiff allseitig abgesteift. Die schiffähnliche Form wird erreicht, indem die Dockwände nach oben zu, mittels stufenförmiger Absätze der dockbäuke, sich zurückziehen. — 2. Nasser Dock,frz. darse, darsine, chambre f. de port, engl. wet dock, diese sind eigentlich Hafenbassins, Darsen, in denen das Wasser, was mit der Flut beim Einschaffen der Schiffe eindringt, während der Ebbe zurückgehalten wird.