FeedDrahtstift oder Drahtnagel
TechnikBau-Lexikon 1881

Drahtstift oder Drahtnagel, m., frz. pointe f. de Paris, olou m. d'épingle, engl. wire-tack, jetzt sehr in Gebrauch, härter, aber nicht so zähe, wie geschmiedete Nägel, und namentlich wegen ihrer Glätte bei Bretverschalung nicht festsitzend. Die Fabrikation geschieht auf besonderen Maschinen, welche zu komplizirt sind, um sie hier zu beschreiben. Sie sind nach Nummern zu kaufen, und zwar geschieht die Numerirung in Form von Brüchen, so daß der Zähler die Stärke, der Nenner die Länge, jener in Zehnteln, dieser in Ganzen, in Pariser Linien angiebt; so ist z. B. ein Bretnagel, mit ¾8 bezeichnet, 1, Linie stark, 33 Linien lang. Uebrigens s. d. Art. Nagel. lyer, cutting.pliers, pl., span. alieaes. eine kleine Zange zum Biegen und Abkneipen von Draht, für dieses mit eckigen, für jenes mit runden Fig. 1438. Drahtzange. Backen am Maule; s. Fig. 1438.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 174Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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