Druse, f. frz. géode, f. engl. geode (Miner.), 1. beim dichten Quarzfels Gemengtheile von verschiedenen Quarzarten. — 2. Höhlung, Blase in einem Mineral, deren Innenflächen mit aufgewachsenen Krystallen besetzt sind. Arusenmarmor, m., enthält verschiedene versteinerte Schalthiere, deshalb etwas löcherig. Urusenräume, m. pl, 1. s. v. w. Druse 2. — 2. Auch Krystallkeller oder Gewölbe, so heißen in der Schweiz die Höhlen und Räume, worin man Bergkrystall findet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 185Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei