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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Eibenbaum, Carusbanm, Iudenbaum, m., frz. ik, m., engl. vew-tree (Taxas baccata, Fam. Coniferae), ist zwar ursprünglich auch in Deutschland vorhanden, wird aber gegenwärtig nur noch an wenigen Orten wildwachsend bliotnek Heidelberg DFC gefunden. Er erreicht ein sehr hohes Alter, und einzelne Exemplare gehören zu den ältesten bekannten Bäumen. Sein Holz, Taxholz, Judenholz, hat orangerothen Grund mit schönen, unegalen Adern in verschiedenenSchattirungen der Farbe; es ist sehr hart, fest, schwer, zäh, kurz,feinfaserig, beinahe unvergänglich. Der Splint ist weißlich u. schneidet gegen das reife Holzscharf ab. Da es sehr langsam wächst, hat es äußerordentlich schmale Jahresringe; eigentliche Harzgänge fehlen ihm u. kommen nur zerstreute einzelne Harzzellen vor. Es läßt sich gut schwarz beizen, nimmt aber Schellackpolitur schwer an.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 198Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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