Elisabethstil, engl. elizabethin style. Früheste Renaissance in England, eigentlich Kampf zwischen Gothik u. Renaissance, entsprechend der Deutschrenaissance (s. d.), cirea 1530—1600. Wie überall, so namentlich in England, verfiel der gothische Stil um die Zeit der Reformation durch das unverstandene Einmischen antiker Details zwischen die mittelalterlichen Formen, welches wohl in keinem Lande in so unvernünftiger Weise vorgenommen wurde, wie in England. Anderseits aber hatte in keinem Lande die Renaissance einen so heftigen Kampf mit dem Mittelalter zu bestehen. Die durch diesen Kampf entstehenden Kombinationen sindoft höchst überraschend. Bedeutende Kirchenbauten kamen in dieser Zeit nicht vor, und so kennen wir! Altenburg (Sachsen) . Elle oder Ver-Baden M. Elle Dahrn.. offizielle Elle Audtsdurgsg kleine Elle Mincheen — — — Regensburgzgzgz — — — Rüeinbahernnn — — — Belgien M. Dütdänt echte Elle Braunschweig WWl. Elle DL Bremer Elle Naney äP alte Aune Griechenland . neue Piki Griechenland olympische Elle HEIDOELBERG O Universitatsbib denn vom Elisabethstil neben einigen kleinen kirchlichen Bauten, an denen z. B. Spitzbogen, flankirt von Pilastern mit Spitzverdachung etc., auftreten, haupisächlich die Formen des Profanbaues, der allerdings in dieser Zeit einige höchst pikante Erzeugnisse hervorbrachte und besonders viel Schönes im Fachwerksbau leistete, von dem wir ein Beispiel in Fig. 1578 geben. Die Verzierungen auf den Wänden sind in Stuck eingeschnitten, Figuren und Simse in Holz geschnitzt. Vom Charakter der Ornamentik giebt Fig. 1579 einen Begriff. Einiges Ergänzende findet man noch in d. Art. Englisch-gothisch, Frührenaissance u. Renaissance.