Fahrkunst, f. frz. échelles f. pl. obiles,varocquière, so daß das Ein⸗ u. Aussteigen auf Fahrten für die Arbeiter sehr nachtheilig wirkt und dieselben unfähig (bergfertig) werden, so benutzt man öfter die Fördermaschinen, in denen die Mannschaft in Tonnen oder auf Gestellen ein⸗ und ausfährt. Da jedoch diese Fahrung unsicher ist, so hat man in neuerer Zeiteigene Fahrmaschinen (Fahrkünste) eingerichtet. Eine solche Kunst besteht aus zwei neben einander befindlichen Gestängen a u. b(Fig. 1654, welche in ö gleichmäßigen Abständen mit Tritten t und Handgriffen h versehen sind, und von einer Maschine auf- und niedergehende Bewegung erhalten, so daß das eine Gestänge steigt, während das andere sinkt, u. öbeim Wechsel jedesmal die Tritte Fig. 1654. Fahrkunst. zusammentreffen. In diesem Augenblick kann der Mann auf das auf⸗ und niedergehende Die übertreten, je nachdem er aus⸗ od. einfahren will. Die Gestänge stehen durch Balaneiers und Kurbeln mit Zahnrädern in Verbindung und diese empfangen die Bewegung meist von Dampfmaschinen. 82.