Straßenreinigungsmästhine, k.; die meisten solcher Maschinen sind fahrbar u. so eingerichtet, daß eine Anzahl sich drehender Bürsten oder Besen vermittels einer Verzahnung mit den Wagenrädern in Verbindung steht. In einer verbesserten Maschine hingegen sind wechselsweise wirkende Bürsten oder Besen angebracht, die sich vor⸗ und rückwärts bewegen, fast ganz wie die Handbesen. Jeder Besen arbeitet unabhängig von dem andern und wird in seiner Stellung durch eine Feder erhalten, welche jedoch dem Besen eine nachgebende Bewegung gestattet und ihn über Steine oder andere im Wege liegende Hindernisse sich hinwegheben läßt, ohne die anderen Besen in ihren Verrichtungen zu stören. Der Kehricht wird auf ein sich drehendes Tuch ohne Ende hinaufgeschoben u. von hier aus, indem sich die Maschine durch die Straße fortbewegt, zur Seite derselben in langen Reihen abgeworfen. Dennoch hat fich diese Maschine weniger bewährt als die noch neuere, an der sich blos eine walzenförmige Bürste befindet, welche schräg gegen die Achsenrichtung gestellt ist und den Unrath zur Seite abfegt.