Felsarten, k. pl., frz. roches, f. pl., engl. rocks (Gebirgsarten od. Gesteine), heißen größere Mineralmassen, sofern ihnen eine gewisse Selbständigkeit zusteht und sie eigenthümlichen Lagerungsgesetzen folgen. Sie sind 1. einfache, gleichartige, die nur aus einem Mineralkörper bestehen; 2. scheinbar gleichartige, d. h. solche, bei denen kaum mit bewaffnetem Auge, oft nur durch Anwendung mechanischer oder chemischer Trennungsmittel, verschiedenartige Mineralien unterschieden werden können; 3. zusammengesetzte, gemengte, ungleichartige, bei denen mit dem Auge verschiedenartige Mineralien erkannt u. durch mechanische od. chemische Mittel abgeschieden werden können; 4. Konglomerate oder Breccien, aus Trümmern oder dergl. zusammengefügt; 5. die Kohlen u. 6. die aus kieseligen Gerippen od. Panzern von Infusorien bestehenden Felsarten. Das Gefüge kann sein: körnig, schieferig, dicht, porphyr- oder mandelsteinartig.